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Schmidbauer & Kälberer

Er wird begleitet von dem Multiinstrumentalisten Martin Kälberer. Gewitzte Texte, volle Gitarrenklänge, zweistimmiger Gesang machen ein Schmidbauerkonzert zu einem Erlebniß. Seine Lieder sind ein Tagebuch seines Lebens, eine Homepage an seine Freunde, eine Satire auf seine Feinde. Mit feinen Arrangements mit Gitarre, Mundharmonika, E-Piano, Mandoline, ein paar Percussions. Schon erstaunlich, was vier Hände damit anstellen können. Reggae, Blues, Balladen, mit Martin Kälberer, dem Multiinstrumentalisten wechselt Werner Schmidbauer lässig und gekonnt zwischen Folk-Pop-Jazz-Gestaden.
Folgende TV-Termine standen und stehen aktuell bei Schmidbauer & Kälberer an:
Bayerisches Fernsehen
Fr. 08.07.11 00.10 Uhr Aufgspuit! Schmidbauer & Kälberer mit Rainhard Fendrich
Fr. 15.07.11 00.10 Uhr Aufgspuit! Schmidbauer & Kälberer mit Peter Cornelius
Fr. 22.07.11 00.10.Uhr Aufgspuit! Willy Astor & Martin Kälberer mit Werner
Schmidbauer Sondersendung!
Kommende Termine:
Fr. 29.07.11 00.10 Uhr Aufgspuit! Schmidbauer & Kälberer mit Wolfgang Ambros
Fr. 05.08.11 22.30 Uhr Schmidbauer & K?lberer mit Song "Momentnsammler" bei "Ottis Schlachthof - Das Beste"
Fr. 05.08.11 00.10 Uhr Aufgspuit! Schmidbauer & Kälberer mit Pippo Pollina
Fr. 12.08.11 00.10 Uhr Aufgspuit! Schmidbauer & Kälberer mit Spider Murphy Gang
Mo. 15.08.11 18.00 Uhr Gipfeltreffen - Werner Schmidbauer trifft Luise Kinseher
Fr. 19.08.11 00.10 Uhr Aufgspuit! Schmidbauer & Kälberer mit Wolfgang Niedecken
Fr. 26.08.11 00.10 Uhr Aufgspuit! Schmidbauer & Kälberer mit Hans-Jürgen Buchner von HAINDLING
und danach gegen
01.40 Uhr Zum 50. Geburtstag von Werner Schmidbauers
kommt die Aufzeichnung des Jubiläumskonzertes mit Freunden im Circus Krone anlässlich seine 30-jährigen Bühnenjubiläums "An am Abend so wia heit" u.a. mit Fredl Fesl, Pippo Pollina, Willy Astor, Günther Sigl, Barney Murphy u.v.a.
Di. 01.11.11 18.00 Uhr Gipfeltreffen mit Werner Schmidbauer - Gast steht noch nicht fest
Die Aufgspuit! Sendungen mit viel Livemusik und Talk dauern ca. 90 Minuten.
Angekommen: Der Applaus im "Schwarzen Bären" ist kaum verrauscht, da trudeln kurz nach Mitternacht auch schon die ersten beglückten Dankesgrüße in Werner Schmidbauers Online-Gästebuch ein. Sie haben's wieder mal geschafft: der "Schmidl" und sein Spezl Martin Kälberer. Gut gelaunt haben sie ihren Coburger Fans am Mittwochabend den Weg gewiesen zum "Süden ihres Herzens" - und wer seelisch nicht gerade vakuumverschweißt und schockgefrostet daherkommt, der fühlt sich diesem Ziel nach zweieinhalb Stunden Konzertgenuss einige Stationen näher.Sie tun halt einfach gut, die beiden aus dem Oberland: musikalisch ein Dream-Team, menschlich ein Doppellichtblick im Selbstdarstellergeschäft. Ihre Natürlichkeit ist keine Masche, ihr Bayern-Charme keine Attitüde - und wer Liedermacherei für einen muffigen Anachronismus hält, dem öffnen sie sperrangelweit die Ohren. Mit feinen Arrangements und spärlichem Gerät: Gitarre, Mundharmonika, E-Piano, Mandoline, ein paar Percussions: schon erstaunlich, was vier Hände damit anstellen können.Reggae, Blues, Ballade: Mit Martin Kälberer, dem Multi-Instrumentalisten, am Steuer wechselt Schmidbauer lässig und gekonnt zwischen den Folk-Pop-Jazz-Gestaden. Musikalisch bis in die schnippenden Fingerspitzen sorgt der 35-Jährige für den rhythmischen Groove und die solistische Würze - und bei aller Zurückhaltung wird klar, dass da ein echter Jazzvirtuose über die Tasten fegt. Kein branchenübliches Gedröhne also, wenn Werner Schmidbauer seinen Kompagnon (der schon zur "SchmidbauerS"-Band zählte und seit vier Jahren "Zu zwoat alloa" mit Schmidl tourt) als "einen der besten Musiker, die ich kenne" preist.Genauso gern nimmt man ihm ab, dass sich die beiden hier im "black bear" in Coburg-Beiersdorf schon ein bisschen "dahoam" fühlen. Relaxt die Stimmung auf und vor der Bühne, fast familiär geht's zu, rasch lassen die Fans die "Coburger Noblesse" sausen und verstärken textsicher und "südkurvenmäßig" die vertrauten Refrains.Schmidbauer & Kälberer zählen nicht zu jenen, die nur über Land ziehen, wenn es Neues zu vermarkten gilt. "Dahoam" heißt ihr Motto wie schon beim letzten Besuch - das Album vom vergangenen Jahr (aufgenommen tatsächlich zuhause in Schmidbauers Bad Aiblinger Eigenheim) ist noch immer frisch.Die Lieder erzählen von falschem Stolz und echtem Empfinden, vom Suchen und vom Ankommen, vom Erwachsenwerden und vom Menschbleiben. Sie beweisen, dass "Hoamat" nicht auf -tümelei enden muss, und sie leben von Schmidbauers Gabe, den ehrlichen Ton zu treffen, Gefühle in schöne Bilder und klare Worte zu übersetzen - Poesie, die niemals peinlich wirkt.Natürlich greift der 41-Jährige live auch tiefer ins Repertoire und damit in die eigene Geschichte, die immer auch Geschichten birgt - jene vom Strandleben 1982 in Kenia etwa. Doch auch Brandneues hat das Duo auf Lager: Ganz gegen seine Prinzipien wildert Schmidbauer schon mal bei Kollegen und adaptiert Stings "Fields of Gold". Nicht nur Seelenverwandtschaft bewog ihn, auch "Mama Lucia" - einen Hilferuf an die Erdenmutter - der afrikanischen Sängerin Kadja Nin zu übersetzen: "Suaheli und Bayrisch sind ja praktisch gleich."Die lausbübisch-lockeren Moderationen sind bekanntlich das Salz in der Schmidbauer-Suppe - auf Entertainment versteht er sich nun mal, der Musiker und Medienprofi. Dass er der "Kleinkunst" den Vorzug gibt, statt in der Jauch- und Gottschalk-Klasse mitzupokern, ist wohl seinem persönlichen Herzenskompass zu verdanken. Der ist halt auf Süden geeicht.